Fliegl Baukom auf der CSPI Expo 2026 in Chiba: Abschiebetechnik für den japanischen Straßenbau

Fliegl Baukom ist vom 17. bis 20. Juni 2026 auf der CSPI Expo in Chiba vertreten und zeigt thermoisolierte Abschiebetechnik für den Asphalttransport in Japan.

Vom 17. bis 20. Juni 2026 öffnet die 8. CSPI Expo in Chiba ihre Tore, und Fliegl Baukom ist mit innovativen Lösungen für den japanischen Markt vor Ort. Im Mittelpunkt steht eine Lösung gegen den größten Gegner jedes Asphalttransports, den Temperaturverlust auf der Strecke. Für ein Unternehmen, das seinen Markteintritt in Japan erst 2025 vollzogen hat, ist die Messe ein wichtiger Termin in einem Markt unter erheblichem Modernisierungsdruck.

 

Die CSPI Expo 2026 in Chiba auf einen Blick

Die CSPI Expo, ausgeschrieben als “International Construction and Survey Productivity Improvement Expo”, zählt zu den größten Fachmessen für Bau und Vermessung in Japan. In ihrer achten Ausgabe trifft sich die Branche in der Makuhari Messe in Chiba, direkt vor den Toren Tokios. Im Mittelpunkt stehen Baumaschinen, Anbaugeräte, Vermessungstechnik und digitale Lösungen, die unter dem Schlagwort i-Construction seit 2015 vom japanischen Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus vorangetrieben werden. Hintergrund ist ein Arbeitskräftemangel, der die japanische Bauwirtschaft seit Jahren begleitet und Investitionen in produktivere Technik zu einem dringenden Thema macht.

Die wichtigsten Eckdaten der Messe im Überblick:

  • Termin: 17. bis 20. Juni 2026
  • Veranstaltungsort: Makuhari Messe, Chiba bei Tokio
  • Ausstellungsfläche: rund 60.000 Quadratmeter, ergänzt durch ein Freigelände für Live-Vorführungen
  • Aussteller: rund 600 Unternehmen aus Japan und dem Ausland
  • Fachbesucher: rund 55.000 (B2B)
  • Themenschwerpunkte: Baumaschinen, Anbaugeräte, Bau-DX, i-Construction, Vermessungstechnik, Drohnen

Auf dieser Fläche überzeugt nur, was einen konkreten Nutzen für die Baustelle bietet. Mit diesem Anspruch tritt Fliegl Baukom in Chiba an.

 

Abschiebetechnik als Antwort auf den japanischen Bedarf

Seit 2025 ist Fliegl Baukom mit dem ASW Stone LKW-Bausatz und dem ASW Stone LKW Thermo auf dem japanischen Markt vertreten, beide ausgelegt auf die Anforderungen im Asphalttransport. Das Funktionsprinzip der Abschiebetechnik unterscheidet sich grundlegend von dem klassischer Kipper. Statt die Mulde anzuheben, schiebt ein hydraulisch bewegtes Schild die Ladung nach hinten heraus, während das Fahrzeug steht oder sich langsam vorwärts bewegt. Damit entfällt die Notwendigkeit, das Fahrzeug zu kippen, was auf engen Baustellen, unter Brücken oder in der Nähe von Stromleitungen ein handfester Vorteil ist. Für den dicht besiedelten japanischen Raum mit seinen oft beengten Straßenquerschnitten ist das ein Argument, das sich im praktischen Einsatz unmittelbar erschließt.

Der ASW Stone LKW-Bausatz erlaubt es Flottenbetreibern zudem, vorhandene Fahrgestelle nachzurüsten, statt komplette Neufahrzeuge zu beschaffen. In einem Markt, in dem Importkosten für Spezialfahrzeuge eine spürbare Rolle spielen, ist diese Flexibilität ein Punkt, der am Messestand voraussichtlich häufiger zur Sprache kommt als reine Leistungsdaten. Auch für Sie als Flottenbetreiber in Deutschland ist dieser Gedanke nicht neu, denn die Nachrüstung bestehender Fahrgestelle ist hier ebenso ein Weg, die Abschiebetechnik wirtschaftlich in den Fuhrpark zu integrieren. Welchen Unterschied dabei die Wärmedämmung macht, zeigt sich erst beim Blick auf den Transportweg selbst.

 

Wärmeverlust beim Transport, ein unterschätztes Qualitätsrisiko

In der Diskussion um neue Baumaschinen gerät die Temperaturführung des Mischguts zwischen Mischwerk und Einbaustelle oft in den Hintergrund. Asphalt verliert während des Transports kontinuierlich Wärme, und je größer das Verhältnis von Oberfläche zu Volumen einer offenen Mulde ist, desto schneller kühlen die äußeren Schichten ab. Sinkt die Temperatur ungleichmäßig, segregiert das Material. Gröbere Bestandteile setzen sich anders ab als feinere, und im fertigen Belag entstehen Bereiche mit abweichender Verdichtung. Solche Unregelmäßigkeiten zeigen sich oft erst nach der ersten Frostperiode, wenn Risse und Ausbrüche dort auftreten, wo das Material beim Einbau bereits zu kalt war.

Der ASW Stone LKW Thermo begegnet diesem Problem mit einer durchgehenden Dämmung aus Fliegl-Isotherm, die Mulde, Boden, Front und Heck umschließt. In Kombination mit der Abschiebetechnik bleibt das Mischgut während der gesamten Fahrt geschützt und wird erst beim Andocken an den Straßenfertiger freigegeben, ohne dass kalte Randbereiche zuerst entladen werden. Für Bauunternehmen, die in Japan unter engen Zeitfenstern und langen Anfahrtswegen zur Baustelle arbeiten, ist dieser Isolierwert keine Komfortfrage, sondern eine Voraussetzung für eine gleichmäßige Einbauqualität.

 

Von Chiba zurück auf die Baustelle

Die CSPI Expo 2026 ordnet sich für Fliegl Baukom in eine größere Entwicklung ein. Sie zeigt, dass Abschiebetechnik und Thermoisolierung kein rein europäisches Thema sind, sondern überall dort gefragt sind, wo Asphalt über längere Strecken transportiert und unter Zeitdruck eingebaut wird. Wenn Sie sich für die Funktionsweise des ASW Stone LKW Thermo im Detail interessieren, finden Sie technische Unterlagen und Anbauskizzen auf der Produktseite.

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