Ansprechpartner bei Fliegl

Auch als Dumper-Aufbau

ASW Stone LKW


Multitalente für den Schwersteinsatz - auch als DUMPER-Aufbau
Schwergut–Abschiebewagen ASW »Stone« LKW mit patentierter Fliegl-Abschiebetechnik

Das original Fliegl-Abschiebesystem
Das Fliegl-Abschiebesystem ist das revolutionäre Erfolgssystem für Schwergut-Transporte. Es vereint und optimiert die Vorteile aller bekannten Transportsysteme.

Durch dosiertes Abschieben hervorragend geeignet im Asphaltbau (optional) Asphaltvermischung während des Entladens, dadurch gleichmäßige Asphalttemperatur und -qualität.
Der tiefe Schwerpunkt bei niedriger Abladehöhe und vor allem die schnelle, störungsfreie und vollständige Entladung zeichnen die Abschiebetechnik aus. Lastkraftwagen werden dadurch besonders in schrägem Gelände kipp- und standsicherer.
Selbst klebrige Materialien wie beispielsweise Lehmaushub, Asphalt, Feucht- und Kleiboden werden vollständig abgeschoben. Nirgends bauen sich Materialbrücken auf, die mit der Zeit das Ladevolumen und somit die effektive Nutzlast verringern.

  • Schnelleres Abladen
  • Geringes Eigengewicht - höchste Nutzlast

Sehr niedriger Ladungsschwerpunkt
==> dadurch bessere Fahreigenschaften und
==> Steigerung der Transportleistung

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Das Fliegl Abschiebesystem - Ihr Vorteil:  Für Schwergut bestens geeignet, höchste Standfestigkeit, tausendfach bewährt

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Kein manuelles Reinigen bzw. Abkratzen der Kipperbrücke. Es bauen sich keine Materialbrücken auf, die mit der Zeit das Ladevolumen und somit die effektive Nutzlast verringern.

Fliegl ASW Stone LKW ist mit von Partie

Bergwerke müssen effizient bewirtschaftet werden. Es genügt nicht mehr nur der Abbau der Bodenschätze. Bergwerke haben weitere Funktionen. Besonders solche mit großen Hohlräumen wie das Salzbergwerk Stetten der Wacker-Chemie Burghausen. Sie eignen sich besonders gut zur Einlagerung von Abfällen als Bergversatz. Hierzu bedarf es jedoch einer ausgeklügelten Logistik mit zweckdienlichen Transportern wie es der Fliegl ASW Stone Lkw ist.

Hightech und leistungsfähige Maschinen und Geräte bestimmt heute die Arbeit der Bergleute. An Ort und Stelle im Berg wird gesprengt, das salzige Material von Radladern auf Transporter geladen, die es dann abtransportieren zu den Aufbereitungsanlagen. Decken und Wände werden mit Firstfräsen aus Sicherheitsgründen „geglättet“, damit loses Gut nicht herabfällt und Schäden anrichtet.

Das Salzbergwerk Stetten besitzt durch den jahrelangen Salzabbau ein weitverzweigtes Netz an leeren Abbaukammern. Dort ist die Lagerung mineralischer Abfälle genehmigt. Hierzu gehören unter anderen auch die festen Verbrennungsrückstände von Hausmüll und anderen Versatzstoffen, bis zu 250 Abfallarten sind zugelassen. Sie werden dort eingelagert.

Zum Abtransport und auch zum Einlagern der Versatzstoffe wurden bisher die üblichen Kipplastwagen verwendet, die beim Entladen auf Transportstraßen mit geringer Durchfahrtshöhe und in niedrigen Abbaukammern an ihre Grenzen stoßen. Nicht so der Fliegl ASW Stone Lkw mit der robusten originalen Fliegl-Abschiebetechnik. Diese vereint die Vorteile aller bekannten Transport- und Abladesysteme in sich und optimiert deren Arbeitsweise, gleich, ob Kipper, Schub-, Kratz- oder Kettenboden.

Vor allem der tiefe Schwerpunkt bei niedriger Abladehöhe und die schnelle, störungsfreie und vollständige Entladung zeichnen den ASW Stone Lkw aus. Darum eignet er sich besonders gut für den Einsatz im Salzbergwerk Stetten. Er bringt das Versatzgut an Ort und Stelle. Dort entlädt er es blitzschnell. Dann baut ein Fahrlader mit Schiebeschild das Schüttgut lagenweise ein und verdichtet es.

Der Fliegl ASW Stone LKW transportiert fast alle Abfallarten, die von der Landesbergdirektion Baden-Württemberg mit einer bergrechtlichen Betriebsplanzulassung genehmigt sind: unter anderem sind das Abfälle aus der Eisen- und Stahlindustrie, Kraftwerksrückstände, Filterstäube, Rost- und Kesselaschen, Abfälle aus der Zement-, Glas- und Keramikherstellung sowie aus der Kali- und Steinsalzaufbereitung, Abfälle aus Abfallbehandlungsanlagen, verunreinigte Böden sowie Bau- und Abbruchabfälle.

Der Fliegl ASW Stone LKW ist aufgrund seiner Eigenschaften wichtiger Bestandteil einer ausgeklügelten Logistik. Er spart mit seiner robusten Technik Zeit und Kosten. Außerdem macht er den Transport nicht nur in Salzbergwerken rentabler, sondern auch unter weiteren besonderen Einsatzbedingungen wie beispielsweise bei hängigem Gelände, in niedrigen Gebäuden, in Tunnels, bei Asphaltarbeiten, beim Transport von klebrigem Erdaushub sowie bei der Wegebau-Bodenstabilisierung. (bo)

Untertage-Einsatz

Da nicht gekippt werden muss, eignen sich derartig ausgestattete Lastkraftwagen besonders für den Einsatz in niedrigen Gebäuden, Tunnels oder auch Untertage.
Gleich, ob beim Wegebau, beim Herrichten von Plätzen, beim Rollieren von Flächen oder beim Verteilen von Erdreich, bei all diesen Tätigkeiten hat der Fliegl Abschiebeaufbau ASW Stone Lkw seine besonderen Stärken. Im Unterschied zu Kippern dosiert er das Ladegut gezielt und verteilt es gleichmäßig und schnell über die gesamte Fahrstrecke. Er spart so Planierarbeiten und damit Zeit und Kosten.

  • Adaptierbar auf verschiedene LKW-Fahrgestelle (3 bis 5-Achs und verschiedene Radstände )
  • Auf Wunsch extra verstärkte (schwere Ausführung) für Steinbruch etc.
  • Optional: Ashalt-Ausführung, zusätzlicher Kabinenschutz u.v.m.
  • Hoch verschleißfester Stahl in Härte 400 HB sowie Oberteil für hydraulische Rückwand in Serie
  • Optional: Verdeck

Technische Daten

Typ L x B x H Volumen ca. m³
4715 4730 x 2370 x 1150 16,5
4729 4730 x 2370 x 1290 18,0
4750 4730 x 2370 x 1500 20,0
5215 5230 x 2370 x 1150 18,0
5229 5230 x 2370 x 1290 20,0
5250 5230 x 2370 x 1290 22,5
5715 5730 x 2370 x 1150 20,0
5729 5730 x 2370 x 1290 22,0
5750 5730 x 2370 x 1500 25,0
6229 5730 x 2370 x 1290 22,0

Technische Nutzlast der obigen Aufbauten: 30.000 kg
Andere Muldengrößen auf Anfrage

Technische Details

Erforderliche LKW / Fahrgestellparameter für Mercedes-Benz

Fahrzeugart:
Kipper-Fahrgestell („K“-Bezeichnung z. B. 3241 K, 4144 K,…) mit Rahmenüberhang von der hintersten Achse bis Ende Rahmen max. 700 mm.

Radabstand:
4500 mm bei 8x4 oder 8x6

Fahrerhaus:
„F05“ „M“-Fahrerhaus Mittellang (Serie) mit „F35“ Fahrerhaus- Rückwandfenster (Serie); Alternative: „S“ und „L“ Fahrerhaus möglich

Motor-Luftansaugung:
„M49“ Tandem-Luftfilteranlage (Serie); Alternativ: „M60“ Papierfilter oder „M97“ Luftansaugung von vorne, wenn technisch möglich

Auspuffanlage:
„K68“ Auspufftopf stehend hinter Fahrerhaus (Serie); Alternativ: „KH7“ Auspufftopf, Endrohr seitlich nach außen

Nebenantrieb:
„NH2“ Nebenantrieb Vorgelegewelle MB131-2c (Serie); Alternativ: „N53“ Motorabtrieb hinten für Hydraulikpumpe

PSM-Module:
„EM8“ PSM Aufbau- und Anhänger-CAN, ISO 11992; Alternativ: „EM9“ PSM, Aufbau-CAN ISO 11898; Drehzahlbegrenzung bei eingeschaltetem Nebenabtrieb ist, sowohl bei „NH2“ als auch bei „N53“ notwendig. Drehzahl muss Kunden- oder Werksseitig soweit begrenzt sein, dass die Hydraulik max. 100 ltr/min Ölförderleistung erreicht. Unsere Hydraulik ist auf max. 100 ltr/min ausgelegt, was eine optimale Arbeit mit dem Fahrzeug ermöglicht. Höhere Literleistungen können zu Schäden an allen Bauteilen der Hydraulikanlage führen und es entfällt jegliche Gewährleistungsverpflichtung seitens der Firma Fliegl Bau- und Kommunaltechnik GmbH. Der Nebenabtrieb kupplungsabhängig, oder motorseitig muss als Hohlwellenanschluß und 4- Loch Flansch nach DIN 5462 für Hydraulikpumpe, bzw. Keilnabenprofil DIN/ISO 14- 8x32x36 ausgestattet sein.

Sonstiges:
„EZ3“ Externe Erstparametrierung bei PSM, „L72“ Elektrik für Fremdaufbau, „C71“ Heckunterfahrschutz (EG-Serie), „CR4“ Befestigungsteile am Rahmen/Lochraster, „FE8“ Auftritt für Baustellenfahrzeug (empfehlenswert), „X31“ Zulassungsbescheinigung Teil II

Bei jedem Fahrgestell ist zu beachten, dass ausreichend Platz für den Hydrauliktank (Achtung bei großer Auspuffanlage und großer Luftansaugung hinter der Kabine) und die Schiebezylinder vorhanden sein muss. Eine mittig angebrachte Auspuffanlage (KJ6) ist aus technischen Platzgründen leider nicht möglich. Auftrittmöglichkeiten hinter dem Fahrerhaus und unsere Schiebeplane sind nicht mit jedem Modell kombinierbar.

Ab dem 10.07.2011 ist die Anbringung der Konturmarkierung verpflichtend, für Fahrzeuge die erstmalig in den Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft in Verkehr gebracht werden. Die offizielle Bezeichnung „Auffällige Markierung“ wird ebenfalls auch als „Konturmarkierung“ oder „reflektierende Markierung“ tituliert. Diese Markierung wird von der Firma Fliegl Bau- und Kommunaltechnik durchgeführt werden.

Alle Fahrzeuge werden ab Werk in Deutschlandausführung ausgeliefert. Etwaige länderspezifische Vorgaben sind bei Auftragserteilung anzugeben. Bei Auftragsvergabe ist die Fahrzeugbeschreibung / Auftragsdaten vom Fahrgestell an uns in Kopie vor Bestellung bei Mercedes Benz zur Abstimmung des Aufbaus durchzugeben. Für den Rahmen, ist dieser Bestandteil der Auftragsbestätigung, wird der Farbton des LKW Chassis benötigt (i. d. R. MB 7350 Novagrau). Zur Erstellung des Dekra / TÜV – Gutachtens benötigen wir eine Kopie Ihrer Zulassungsbe-scheinigung Teil 2 vom LKW – Fahrgestell. Bei schwer zu schiebenden, oder stark anhaftenden Materialien kann sich das zulässige Ladevolumen um bis zu 30 % reduzieren.

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass diese Parameter Ihnen lediglich, als Vorschläge unsererseits, zur Zusammenstellung Ihres LKW Fahrgestelles helfen sollen. Falls am angelieferten Fahrgestell die Aufbauparameter nicht passen oder fehlen, müssen diese vom Kunden / LKW - Händler abgeändert werden ansonsten werden etwaige Mehrkosten in Rechnung gestellt. Beispiel Muldenmodell: bei 8x4/8x6 mit Radstand 4500 mm, M-Führerhaus F05, Auspuff K68, Luftansaugung M49 passt für Muldentyp 5215 oder 5229. Hinweis: keine Auftrittmöglichkeit hinter Fahrerhaus möglich (Alternativ Auspuff KH7)

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